Über uns

Am 2. Februar 1957 wurde im Gasthaus Burg Ehrenfels dem heutigen Hochheimer Hof das Volksbildungswerk Hochheim gegründet, um der damaligen Bevölkerung Hochheims, die nach Wissen und Bildung dürstete, eine Lehr- und Kulturstätte vor Ort zu bieten.

Zu den Gründungsmitgliedern zählten:
Franz Luschberger, Karlhans Hofmann, Else und Willi Lefèvre, Renate Lonnes, Lola Jäger, Anna und Walter Tilmes, Hugo Franke, Josef Ertel, Heinrich Kunzig, Karlheinz Schäfer, Wilhelm Idstein und Georg Preis.
Stadtrat Franz Luschberger wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt und ihm stand von Anfang an ein stets aktiver Kreis ehrenamtlicher Mitarbeiter zur Verfügung.

Es begann mit Studien- und heimatkundlichen Tagesfahrten, Theater- und Konzertbesuchen, Schreibmaschine- und Stenokursen, sowie verschiedenen Sprach- und Kinderkursen.
Das Volksbildungswerk nahm sich auch dem Aufbau und der Betreuung der Stadtbücherei und des Heimatmuseums der Stadt Hochheim an und organisierte einen wöchentlichen Treff für die älteren Bürger Hochheims. Neben handwerklichen und bildenden Kursen sorgte das Volksbildungswerk im Laufe der Jahre auch für Fitness und Wohlbefinden mit seinen Gymnastik- und Atemkursen; Kosmetik- und Geburtsvorbereitungskurse folgten.

„TiK“ Theater im Keller - in Hochheim:
1989 wurde unter der Regie von Angelika Kohl das TiK Theater im Keller gegründet. Kleinkunstveranstaltungen, Kabarett, Chansonabende mit vielen bekannten Künstlern, füllten 11 Jahre lang den Keller des Hochheimer Hofes und waren Garant für ausverkaufte Veranstaltungen. Die Kleinkunstbühne war weit über die Grenzen Hochheims hinaus Magnet für Besucher und Künstler. Namen wie Joana, Dunja Raijter, Katja Ebstein, Erika Pluhar, Helen Vita, Pe Werner, Herbert Bötticher, Ernst Stankovski, Travestie „Carte Blanche“, „Die Distel“, „Leipziger Funzel“, Hanns Dieter Hüsch, unvergesslich Gordy (Mary & Gordy), Tim Fischer, die Liste ließe sich beliebig lang fortführen, gaben sich auf der Kellerbühne ein Stelldichein.

Vorsitz:
Von der Gründung im Jahre 1957 bis 1984 stand Franz Luschberger dem VBW als Erster Vorsitzender zur Verfügung. 1984 übernahm Horst Spelling die Aufgabe des Ersten Vorsitzenden und führte bis zum Jahre 2000 die Angelegenheiten des VBW Hochheim, während er sich anschließend dem Aufbau und der Leitung der EDV-Abteilung widmete. 2000 - 2008 hatte Dr. Diethelm Zaloudek den Vorsitz inne; im April 2008 wurde dann Lothar Wiegand für zwei Jahre zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Ab März 2010 liegt nun die Führung des Volksbildungswerkes Hochheim in den Händen von Monika Prayon.

Seit April 2000 hat das Volksbildungswerk eigene Geschäftsräume; zuerst im 'Graeger'schen Anwesen', Mainzer Straße 23, anschließend im ehemaligen Bürogebäude der 'Frankhof-Kellerei', Burgeffstraße 19.
Dezember 2007 war es endlich soweit. Das Volksbildungswerk hat endgültig einen festen Platz im Haus der Vereine, Wiesbadener Straße 1.
Das Programmangebot hat sich in den nun über 50 Jahren deutlich vergrößert. Gleich geblieben ist jedoch das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die das Volksbildungswerk Hochheim als eine Stätte des Lernens sehen, in der alle willkommen sind.
Mit seinem Bildungsangebot möchte das Volksbildungswerk Hochheim allen Interessierten eine Vielfalt von Möglichkeiten für Bildung und Hobby, Sport, Entspannung und Gesundheit bieten. Nicht zuletzt soll durch Vorträge, Kulturhistorische Fahrten und Kulturspaziergänge, Literarische Lesungen, Ausstellungen und Treffs für die älteren Mitbürger das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt gefördert werden.

„30 Jahre Begegnungsstätte“
Diese Institution soll älteren Menschen die Möglichkeit bieten sich zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Nach etlichen Irrfahrten und Umzügen haben die vbw-Senioren einen gemütlichen Treffpunkt im Seniorenzentrum (EVIM) gefunden. Dank der vorbildlichen Betreuung durch engagierte und charmante, ehrenamtliche Helferinnen ist der Zuspruch ständig gewachsen. Der Treff ist jeden Donnerstagnachmittag, 15 Uhr. Gäste und Interessierte sind jederzeit willkommen.

Unser großes Anliegen:
Bitte sparen Sie nicht mit Anregungen und Wünschen für weitere Bildungsangebote! Ihr Engagement ist der Grundstein für die Vielfalt unseres Angebotes!
Neue Mitglieder oder Sponsoren, die durch einen kleinen Obolus oder auch eine größere Spende die ehrenamtliche Arbeit unterstützen wollen, sind herzlich willkommen; und für ehrenamtliche Mitarbeiter sind wir jederzeit dankbar.

Hochheim, Juni 2010